„Leer melden“ am Terminal: ohne PIN, mit oder ohne Namen
„Die Milch ist alle“ am Terminal melden — ohne PIN, in zwei Tippern, mit oder ohne Namen. Was danach passiert und was die App mit der Meldung macht.
Zwei Tipper, keine PIN
Auf der Stempeluhr steht „Leer melden“ links neben „Bruch melden“. Artikel antippen, fertig — die App bestätigt und schließt sich wieder. Es gibt hier absichtlich keinen PIN-Schritt: Wer im Laden bemerkt, dass eine Packung leer ist, hat die Hände voll, und eine Meldung, die drei Schritte kostet, wird nicht gemacht. Sie bewegt auch nichts — sie sagt der Leitung nur, dass etwas fehlt.
Menge und Grund fehlen mit Absicht
Am Terminal gehen genau drei Angaben raus: Artikel, Filiale, optional der Name. Menge, Einheit, Kategorie und Notiz gehören der Leitung. Der Grund ist nicht Sparsamkeit: Wer am Terminal eine Menge tippt, hätte eine Bestellung aufgegeben. Genau das soll die Meldung nicht sein.
„Soll dein Name dabeistehen?“
Nach der Auswahl fragt die App, ob dein Name mitgespeichert werden soll. Beide Antworten sind richtig, es gibt keine Vorauswahl, und es wird nicht geprüft, wer auswählt. Der Name hilft nur bei der Rückfrage („welche Packung war es?“). Er ist kein Nachweis, er hat keine arbeitsrechtliche Folge, und er wird nach 90 Tagen aus der Zeile entfernt — auch dann, wenn die Position noch offen ist. Details im Artikel über Speicherung und Fristen.
Was die Rückmeldung bedeutet
Drei Antworten siehst du häufiger als andere:
- „Das hat heute schon jemand gemeldet. Deine Meldung ist dazugezählt.“ — die Position gibt es schon, dein Hinweis erhöht nur den Zähler.
- „Steht schon auf der Liste“ / „Die Leitung hat das bereits eingeplant.“ — eingeplant, du musst nichts weiter tun.
- „Die Liste ist voll. Die Leitung muss sie zuerst durchsehen.“ — 100 offene Meldungen je Filiale sind erreicht; sag es kurz der Leitung.
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