Alle Betriebsdaten als JSON exportieren
Gastronario kennt zwei Exporte: eine JSON-Sicherung aller Betriebsdaten und einen Nachweis-Export, der auch bei gesperrtem Konto funktioniert. Wofür welcher gedacht ist.
Der JSON-Export als Sicherung
Unter „Einstellungen“ findest du den Abschnitt „Daten-Export“ mit der Schaltfläche „Alle Daten exportieren“. Das Ergebnis ist eine einzelne JSON-Datei mit dem Datum im Namen. Sie enthält Profile, Schichten, Zeiteinträge, das Korrekturprotokoll, Urlaubsanträge, Verfügbarkeiten, Schichtvorlagen, Aushänge, Anleitungen, Fähigkeiten, Einstellungen und FAQ-Einträge. Die Stundenlöhne werden über den geprüften Weg nachgetragen; der PIN-Hash wird bewusst nie exportiert.
Wofür er gedacht ist — und wofür nicht
Der JSON-Export ist eine manuelle Sicherung und ein Umzugspaket. Er ist kein Prüferformat: ein Betriebsprüfer will maschinell auswertbare Tabellen, der Zoll bei einer Kontrolle vor Ort in der Regel ein PDF. Für diese Fälle nimmst du die Ausgaben aus „Löhne“ und den Arbeitszeiten — CSV für die Auswertung, PDF für die Vorlage. Der JSON-Export ergänzt sie, er ersetzt sie nicht.
Der Nachweis-Export bei gesperrtem Konto
Ist der Zugang wegen einer offenen Rechnung gesperrt, steht auf dem Sperrbildschirm die Schaltfläche „Zeitnachweise exportieren“. Sie liefert ein ZIP-Archiv mit den Zeitnachweisen des Betriebs. Das ist Absicht und keine Lücke: die Aufzeichnungen, die § 17 Abs. 1 MiLoG und § 16 Abs. 2 ArbZG verlangen, gehören dir und werden nicht als Druckmittel zurückgehalten. Der Weg hängt an keiner Zahlungsbedingung. Er ist auf wenige Aufrufe je Viertelstunde begrenzt, weil der Export aufwendig ist.
Wenn der Export scheitert
- „Export fehlgeschlagen“ ohne weitere Angabe: Seite neu laden und erneut versuchen.
- „Sitzung konnte nicht bestätigt werden“: die Anmeldung ist abgelaufen — neu laden, dann erneut.
- Eine Meldung, die eine Tabelle nennt („Export von … fehlgeschlagen“): das ist ein Berechtigungsproblem. Der Export braucht ein Administratorkonto.
Was der Export nicht erledigt
Eine Sicherung auf deinem Rechner ist kein Aufbewahrungskonzept. Die exportierte Datei enthält Namen, Zeiten und Löhne — sie gehört behandelt wie eine Lohnliste auf Papier, nicht wie ein Urlaubsfoto. Wie lange du sie aufbewahrst und wo, ist deine Entscheidung als Verantwortlicher. Dein Steuerberater sagt dir, welche Unterlagen er in welcher Form braucht.
Hat dir das geholfen?
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