30 Tage Geld-zurück-Garantie

Stundenlohn setzen — und warum eine Warnung unter Mindestlohn erscheint

Wo der Stundenlohn steht, wer ihn sehen darf und warum unter dem Feld manchmal eine rote Mindestlohn-Zeile erscheint — und manchmal nicht.

Nur der Inhaber sieht das Feld

„Stundenlohn (€)“ steht im Anlegen- und im Bearbeiten-Dialog und ist ausschließlich für den Admin sichtbar. Auf der Karte erscheint der Wert als Zeile mit Euro-Symbol, ebenfalls nur für ihn. Ein Manager sieht weder Feld noch Zeile. Das gilt auch technisch: Die Datenbank weist ein Speichern des Stundenlohns ab, das nicht von einem Admin kommt.

Der Fallstrick beim Anlegen durch den Manager

Legt ein Manager einen Mitarbeiter an, kann er den Lohn nicht eintragen — der Account bekommt stattdessen einen Standardwert. Der bleibt stehen, bis der Inhaber ihn korrigiert. Prüf deshalb nach jedem Mitarbeiter, den nicht du selbst angelegt hast, den Stundenlohn. Die Lohnübersicht rechnet sonst mit einer Zahl, über die niemand gesprochen hat.

Die Warnung unter dem Feld

Liegt der eingetragene Betrag unter dem gesetzlichen Mindestlohn, erscheint direkt unter dem Feld eine rote Zeile mit Warndreieck: „Unter Mindestlohn“, gefolgt vom Stundenwert des laufenden Jahres — 2026 sind das 13,90 €, ab 2027 gelten 14,60 €. Dasselbe Dreieck steht danach neben dem Betrag auf der Karte. Die Warnung blockiert nicht. Du kannst speichern; die App traut dir zu, dass du weißt, was du tust.

Zwei Fälle, in denen sie ausbleibt

Die Zeile fehlt, wenn der Vertragstyp „Inhaber“ lautet — der Inhaber ist kein Arbeitnehmer, das Mindestlohngesetz gilt für ihn nicht. Und sie fehlt, wenn das eingetragene „Geburtsdatum“ zeigt, dass die Person noch keine 18 ist. Für Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung greift der Mindestlohn nicht. Wichtig dabei: Maßgeblich ist das Geburtsdatum, nicht der Schalter „Schüler“. Fehlt das Geburtsdatum, behandelt die App die Person als volljährig und warnt.

Was der Stundenlohn auslöst

Er ist der einzige Faktor der Lohnzeile: geleistete Stunden mal Stundensatz, mehr rechnet Gastronario nicht. Zuschläge, Steuern und Sozialabgaben stecken nicht darin. Änderst du ihn, ändert sich die Anzeige rückwirkend für den laufenden Monat — die App führt keine Lohn-Historie.

Hat dir das geholfen?

Frage offen? Schreib uns, wir antworten persönlich.