Monatsabschluss: CSV für den Steuerberater, PDF für den Tisch
Am Monatsende zwei Dateien: die CSV geht in die Buchhaltung, das PDF auf den Tisch. Warum beide existieren und keine die andere ersetzt.
Die CSV für den Steuerberater
„bruchbuch-JJJJ-MM.csv“ ist maschinell auswertbar: UTF-8 mit BOM, Semikolon als Trenner, ISO-Datum. Sie trägt ALLE Zeilen des Monats, auch die stornierten, und das Storno als eigene Zeile mit Verweis auf den Ursprungseintrag. Sie ist der Weg in die Buchhaltung — und sie ist der Weg, den die GoBD für den Datenzugriff verlangt. Ein reines Als-PDF-Drucken reicht dafür ausdrücklich nicht.
Das PDF für das Gespräch
„bruchbuch-JJJJ-MM.pdf“ ist zum Lesen gemacht: mit dem Logo deines Betriebs, den Kennzahlen des Monats, dem Kategorie-Streifen, den Mengen je Artikel und den Buchungen. Unter der letzten Tabelle steht der Aufbewahrungshinweis nach § 147 Abs. 1 AO. Das ist die Fassung, die du beim Steuerberater auf den Tisch legst oder bei einer Kontrolle vor Ort zeigst.
So kommst du an beide
- „Bruchbuch“ öffnen.
- Monat wählen — „Vormonat“ und „Folgemonat“ blättern, die Filiale filtert daneben.
- „CSV“ oder „PDF“ klicken. Die App meldet „CSV exportiert“ bzw. „PDF heruntergeladen“.
Alle Zeiten sind Serverzeiten
Unter der Tabelle steht „Serverzeit · Europe/Berlin“. Das ist keine Fußnote, sondern die Aussage, die die Aufzeichnung trägt: Kein Gerät im Laden bestimmt, wann eine Buchung entstanden ist.
Hat dir das geholfen?
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