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Eine Buchung stornieren: warum es kein Löschen gibt

Eine falsche Buchung wird nicht gelöscht, sondern storniert. Wie das geht, wer es darf und warum die alte Zeile stehen bleibt.

Es gibt kein Löschen — und das ist der Punkt

Eine Aufzeichnung, aus der man Zeilen entfernen kann, ist als Nachweis wertlos (GoBD Rz. 58 ff.). Die Datenbank lässt weder ein Ändern noch ein Löschen einer Buchung zu, und zwar per Trigger und nicht per Knopf-Logik: Auch wer den Weg an der Oberfläche vorbei sucht, findet keinen.

So stornierst du

  • „Bruchbuch“ öffnen, Monat wählen, die Zeile suchen.
  • „Stornieren“ klicken.
  • Begründung eingeben — Pflicht, mindestens drei Zeichen.
  • „Storno speichern“. Die Zeile trägt danach „Storniert“, die Gegenbuchung steht darunter.

Was danach im Export steht

Beide Zeilen. In der CSV ist das Storno eine eigene Zeile mit Verweis auf den Ursprungseintrag; im PDF ist es ein Kennzeichen an der Buchung, in Versalien („STORNIERT“), mit Beleg, Person, Serverzeit und Begründung im Klartext. Das ist kein Widerspruch zwischen den Formaten, sondern derselbe Vorgang für zwei Leser: die Buchhaltung, die Zeilen verarbeitet, und den Menschen, der die Seite liest. Eine Farbe allein täte es nicht — die überlebt den Graudruck nicht.

Wer darf das

Manager und Admin. Der Mitarbeiter sieht seine Buchung, kann sie aber nicht zurücknehmen. Ein Storno ist eine Korrektur der Leitung mit Begründung, kein Rückgängig-Knopf.

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