DATEV, Lodas, Lexoffice: welcher Weg heute funktioniert
Gastronario hat heute keine Schnittstelle zu DATEV, Lodas oder Lexoffice. Was stattdessen funktioniert und wie die Übergabe an den Steuerberater läuft.
Der Stand, klar gesagt
Es gibt keinen DATEV-Export, keinen Buchungsstapel, kein Lodas-Format und keine Übertragung per Schnittstelle an ein Lohnprogramm. Auch die Anbindung an Lexoffice ist nicht vorhanden. Nichts davon lässt sich in den Einstellungen einschalten oder freikaufen. Wer eine Ein-Klick-Übergabe an DATEV braucht, bekommt sie hier heute nicht. Das ist keine Einstellungsfrage, sondern eine Funktion, die es nicht gibt.
Was stattdessen funktioniert
Der Weg führt über zwei Dateien pro Monat, beide im Reiter „Monatsabschluss“: Die CSV („Lohnübersicht_…“) mit einer Zeile pro Stempelung und den Spalten „mitarbeiter_id“, „name“, „vorname“, „datum“, „beginn“, „ende“, „pause_min“, „netto_stunden“, „stundenlohn“, „brutto“ und „beschaeftigungsart“. Und das Monatsreport-PDF mit der Übersicht, den zusätzlichen Entgelten, den Urlaubstagen und den Korrekturen je Mitarbeiter. Dein Steuerberater übernimmt die Zahlen daraus in sein Programm. Bei fünf bis zehn Mitarbeitern ist das Arbeit von Minuten, nicht von Stunden — und er sieht dabei jeden einzelnen Arbeitstag statt nur einer Endsumme.
Warum die Kategorien vertraut aussehen
Die Auswahlliste der zusätzlichen Entgelte — „Bonus / Prämie“, „Auszahlung Überstunden“, „Urlaubsgeld“, „Sonntagszuschlag 50% (steuerfrei)“, „Jobticket / Deutschlandticket / ÖPNV“ und so weiter — folgt bewusst den Bezeichnungen aus dem Dialog „Entgelt hinzufügen“ von Lexware Office. Das ist keine Schnittstelle, sondern eine Übersetzungshilfe: Wer die Positionen abtippt, findet sie unter demselben Namen wieder und muss nicht raten, welche Zeile welcher entspricht.
Für die Betriebsprüfung reicht das
Eine Zeitaufzeichnung muss vollständig, unveränderlich nachvollziehbar und maschinenlesbar sein. Ein bestimmtes Herstellerformat schreibt sie nicht vor — die CSV mit einer Zeile je Arbeitstag erfüllt den Zweck, das PDF liefert die Erläuterung dazu. Ob dein Steuerberater darüber hinaus ein bestimmtes Format möchte, klärst du am besten vorab mit ihm. Manche Kanzleien arbeiten lieber mit der CSV als mit einem Import, weil sie die Zahlen ohnehin prüfen.
Was wir dir nicht versprechen
Wir nennen hier bewusst kein Datum und keine geplante Schnittstelle. Was noch nicht gebaut ist, ist keine Grundlage für deine Entscheidung. Wenn du eine Anbindung brauchst, schreib uns, welches Programm deine Kanzlei einsetzt — das ist die nützlichste Rückmeldung, die wir zu diesem Thema bekommen können.
Hat dir das geholfen?
Frage offen? Schreib uns, wir antworten persönlich.