Monatsvorschau: Lohnkosten aus dem veröffentlichten Plan hochrechnen
Die Monatsvorschau rechnet die veröffentlichten Schichten in Lohnkosten um — bevor der Monat läuft. Woher die Zahlen kommen und was nicht mitzählt.
Wozu die Vorschau da ist
Der Reiter „Monatsvorschau“ beantwortet eine Frage: Was kostet mich dieser Monat, wenn er so läuft wie geplant? Über der Tabelle steht deshalb „Prognose aus veröffentlichten Schichten — noch keine Ist-Zeiten.“ Das ist der Moment, in dem eine zu teure Woche noch änderbar ist. Nach dem Monat ist sie nur noch dokumentiert.
Woher die Stunden kommen
Gezählt werden ausschließlich veröffentlichte Schichten des gewählten Monats. Entwürfe zählen nicht — solange ein Plan nicht veröffentlicht ist, ist er keine Zusage, und die Vorschau soll keine Kosten behaupten, die noch niemand versprochen hat. Von der geplanten Dauer wird die gesetzliche Pause abgezogen (§ 4 ArbZG): 30 Minuten ab mehr als sechs Stunden, 45 Minuten ab mehr als neun. Beim Inhaber steht in der Pausenspalte ein Strich — er ist kein Arbeitnehmer, die Pausenregel bindet ihn nicht.
Was in der Tabelle steht
Je Mitarbeiter: Vertragsart, Stundensatz, geplante Stunden, Pause, Brutto-Prognose, Knappschaft und die Minijob-Ampel. Ist kein Stundensatz hinterlegt, bleibt die Brutto-Spalte leer statt eine Null zu behaupten. Trag den Satz im Team-Profil nach, dann rechnet die Zeile mit.
Wenn die Vorschau leer ist
Steht dort „Keine veröffentlichten Schichten in [Monat] [Jahr].“, ist der Plan noch nicht veröffentlicht. Der Link darunter führt direkt in die Planung; sobald du dort veröffentlichst, erscheint die Prognose.
Vorschau und Abschluss weichen ab
Das ist normal und gewollt. Die Vorschau rechnet mit Plandauern, der Abschluss mit gestempelten Zeiten — Verspätungen, längere Schichten, Krankmeldungen und Urlaub verschieben die Zahl. Verbindlich ist immer der Abschluss.
Hat dir das geholfen?
Frage offen? Schreib uns, wir antworten persönlich.