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Warum die Warnung schon vor dem Monatsende kommt (Hochrechnung)

Die Warnung erscheint mitten im Monat, weil die App die schon geplanten Restschichten mitrechnet. So bleibt Zeit, den Plan zu ändern.

Warum die Warnung früh kommt

Eine Meldung am 31. um 23 Uhr nützt niemandem. Ist die Grenze gerissen, ist sie gerissen — dann steht nur noch die Frage im Raum, ob es eine der erlaubten Ausnahmen war. Deshalb warnt die App gegen den hochgerechneten Monat, nicht gegen den bisher verdienten Betrag.

Wie die Hochrechnung entsteht

Zwei Teile werden addiert: die bis heute tatsächlich gestempelten Stunden und die noch offenen, bereits veröffentlichten Schichten bis Monatsende. Diese Summe mal Stundensatz ergibt den Betrag, an dem die Ampel hängt. Entwürfe zählen nicht mit. Ein Plan, den du gerade erst zusammenschiebst, ist keine Zusage — sonst würde die Ampel bei jedem Verschieben blinken.

Was der Mitarbeiter sieht

Auf dem Dashboard erscheint bei Gelb „Minijob-Grenze nähert sich!“, bei Rot „Minijob-Grenze in Gefahr!“ — jeweils mit zwei Zahlen: dem bereits verdienten Betrag und der Hochrechnung auf das Monatsende, gegen die Grenze. Dass die zweite Zahl höher ist als die erste, ist kein Fehler. Die Differenz sind genau die Schichten, die noch kommen.

Was du tun kannst

  • In der Planung die betroffene Person aus einer der Restschichten nehmen oder die Schicht kürzen.
  • Prüfen, ob die Schicht jemand anders übernehmen kann — die Ampel neben dem Namen zeigt sofort, wer noch Luft hat.
  • Bleibt die Überschreitung gewollt, mit dem Steuerberater klären, ob sie als unvorhergesehene Ausnahme durchgeht.

Grenzen der Hochrechnung

Sie kennt nur veröffentlichte Schichten. Spontane Einsätze, Krankheitsvertretungen und Überstunden am letzten Wochenende sieht sie erst, wenn sie im Plan stehen oder gestempelt sind. Die Ampel gibt dir Vorlauf. Sie ersetzt den Blick auf den Plan nicht.

Hat dir das geholfen?

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