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Welche Daten du über Kollegen siehst — und welche bewusst nicht

Von Kollegen siehst du Name, Rolle, Farbe, Vertragsart, Status und Skills — Kontaktdaten, Geburtstag und Lohn bewusst nicht.

Was jeder sieht

Im Schichtplan, bei Tauschanfragen und überall, wo Namen auftauchen, liest die App eine bewusst schmale Liste der Kollegen. Sie enthält:

  • Name
  • Rolle (Mitarbeiter, Manager, Inhaber)
  • Bild und Farbe für die Darstellung im Plan
  • Vertragsart, damit das Minijob-Merkzeichen stimmt
  • Status („Aktiv“, „Pausiert“, „Ausgeschieden“)
  • Skills und, in Betrieben mit mehreren Filialen, die Stammfiliale

Was bewusst fehlt

E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtstag, Eintrittsdatum, Stundenlohn, Urlaubsanspruch, Sollstunden, Bundesland und der Schüler-Status stehen in dieser Liste nicht. Sie sind nicht ausgeblendet, sondern werden gar nicht erst geliefert. Ein Beispiel dafür, wie weit das geht: Auch der Schüler-Status fehlt, obwohl er im Plan nützlich wäre. Er würde verraten, dass ein Kollege minderjährig ist — also genau die Angabe, die das Verbergen des Geburtstags schützen soll.

Die eigene Zeile

Deine eigenen Daten siehst du vollständig, im Profil. Das ist die Regel: eigene Zeile ganz, fremde Zeile knapp. Beim Stundenlohn ist es besonders eng. Den eigenen siehst du, den eines Kollegen nicht — und zwar auch dann nicht, wenn du Manager bist. Nur der Inhaber sieht die Löhne des ganzen Teams.

Wer mehr sieht

Inhaber und Manager sehen die vollständigen Mitarbeiterdaten inklusive Kontaktdaten und Vertragsangaben — sie planen Schichten, führen Personalgespräche und melden Abwesenheiten. Der Inhaber sieht zusätzlich die Löhne und die Personalakten. Das Terminal, also das Gerät für die Stempeluhr im Betrieb, sieht am wenigsten: nur die schmale Kollegenliste, keine Kontaktdaten. Ein Gerät, das im Gastraum steht und das jeder bedient, ist der falsche Ort für Personaldaten.

Grenzen

Diese Aufteilung ist fest eingebaut und lässt sich nicht pro Betrieb lockern. Wenn dein Team sich untereinander erreichen können soll, braucht es dafür einen anderen Weg — eine Liste, die ihr selbst führt und in die jeder freiwillig einträgt, was er teilen möchte.

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