Was Gastronario macht — und was es bewusst nicht macht
Gastronario plant Schichten und erfasst Arbeitszeiten für Gastro-Betriebe. Was die App leistet, wo ihre Grenzen liegen und was sie bewusst nicht tut.
Wofür die App gebaut ist
Gastronario macht zwei Dinge: den Schichtplan und die Arbeitszeit. Der Plan entsteht unter „Planung“, das Team sieht ihn unter „Schichtplan“, gestempelt wird am Terminal im Betrieb, und die Stunden landen am Monatsende unter „Löhne“. Alles andere in der App hängt an diesen beiden Dingen: Verfügbarkeiten, Urlaubsanträge, Zeitkorrekturen, die digitale Personalakte.
Die Uhrzeit kommt vom Server
Wer sich am Terminal einstempelt, bekommt die Uhrzeit vom Server, nicht vom Gerät. Das ist Absicht: Arbeitszeit muss dokumentiert und prüffest sein. Deshalb kann auch niemand eine Zeit einfach überschreiben. Wer sich vertan hat, stellt unter „Korrekturen“ einen Antrag; ein Admin oder Manager prüft ihn, und jede Änderung wird protokolliert.
Keine Lohnabrechnung
Die Löhne-Seite rechnet Stunden mal Stundensatz und sagt das über sich selbst auch so: „Diese Übersicht ist eine interne Bruttolohn-Aufstellung (geleistete Stunden × Stundensatz) und keine offizielle Lohn- oder Gehaltsabrechnung.“ Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuer und Zuschläge sind nicht enthalten. Die verbindliche Abrechnung und die Meldungen zur Sozialversicherung macht dein Steuerberater oder dein Lohnbüro. Gastronario liefert dafür die Zahlen — als PDF und als CSV-Export.
Auch das fehlt mit Absicht
Der Personalfragebogen ist ein leeres, druckbares Formular zum Unterschreiben, kein Online-Fragebogen — am Ende steht eine Unterschriftenzeile, und die gibt es nur auf Papier. Und es gibt keine Selbstregistrierung für Mitarbeiter: Konten entstehen im Betrieb, nicht im Internet. Warum das so ist, steht im Artikel über den Zugang.
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