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KI-Einsatz in Gastronario: was das für dich heißt

Kurz: Gastronario setzt keine künstliche Intelligenz ein. Was manchmal dafür gehalten wird, ist eine feste Rechenregel — und die kannst du nachrechnen.

Die Antwort zuerst

In Gastronario arbeitet kein Sprachmodell und kein anderes KI-System. Es gibt keine Schnittstelle zu einem KI-Anbieter, keine Anfrage, die deine Daten an ein Modell schickt, und keine Funktion, deren Ergebnis von einem Modell stammt. Deine Arbeitszeiten, Namen, Löhne und Dokumente werden zu keinem Zeitpunkt für das Training eines Modells verwendet — auch nicht anonymisiert, weil es schlicht kein Modell gibt, in das sie fließen könnten.

Was manchmal für KI gehalten wird

Die App macht Vorschläge, und Vorschläge wirken heute schnell wie KI. Es sind Rechenregeln:

  • „Automatisch füllen“ im Schichtplan besetzt offene Schichten nach festen Kriterien — Verfügbarkeit, genehmigte Abwesenheit, Fähigkeiten, Arbeitszeitgrenzen, Minijob-Grenze. Dieselbe Eingabe ergibt immer dieselbe Belegung, ohne Zufall.
  • Die Minijob-Ampel ist eine Division: gearbeitete Stunden mal Stundenlohn, verglichen mit der Grenze aus § 8 SGB IV.
  • Die Pausenberechnung folgt § 4 ArbZG beziehungsweise § 11 JArbSchG.
  • Die Warnungen im Schichtplan sind Vergleiche gegen Werte aus dem Arbeitszeitgesetz.

Warum das für dich einen Unterschied macht

Jede dieser Zahlen lässt sich mit Papier und Taschenrechner nachvollziehen. Es gibt kein Ergebnis, das sich mit einem Modell-Update ändert, und keines, das jemand nur als Wahrscheinlichkeit erklären könnte. Entscheidungen trifft in Gastronario immer ein Mensch. Der Vorschlag der Automatik ist ein Entwurf, den du prüfst und veröffentlichst — es gibt keine Verarbeitung, die eine Personalentscheidung ohne dich fällt.

Was das für dein Datenschutzkonzept heißt

Wenn du dein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten pflegst oder ein Datenschutzbeauftragter dich nach KI-Verarbeitungen fragt, ist die Antwort für Gastronario: keine. Die im Auftragsverarbeitungsvertrag genannten Dienstleister sind Datenbank, Auslieferung, Zahlung und der Transport von Benachrichtigungen — kein KI-Dienst darunter. Für die rechtliche Bewertung deines Gesamtbetriebs bleibt trotzdem dein Datenschutzbeauftragter oder Anwalt zuständig; dieser Artikel beschreibt nur, was in unserer Anwendung passiert.

Falls sich das ändert

Sollte künstliche Intelligenz irgendwann in Gastronario einziehen, steht es hier, bevor sie eingeschaltet wird — mit der Angabe, welche Funktion betroffen ist, welche Daten sie sieht und wie du sie abschalten kannst. Dieser Artikel beschreibt den geprüften Stand der Anwendung. Wenn du unsicher bist, ob eine Funktion, die du siehst, dazugehört: frag nach. Eine Antwort „das ist eine Rechenregel, hier ist die Formel“ ist immer möglich.

Hat dir das geholfen?

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