„Eingeschränkte Ansicht“: was ein Manager im Team nicht sieht
Ein Manager sieht das Team ohne Geld: keine Stundenlöhne, keine Stammdaten, kein Löschen. Was er stattdessen kann und woran er es merkt.
Das Abzeichen oben rechts
Meldet sich ein Manager unter „Team“ an, steht neben der Überschrift ein Abzeichen: „Eingeschränkte Ansicht“. Es ist keine Warnung, sondern eine Auskunft — die Seite zeigt ihm bewusst weniger als dem Inhaber. Unter den Karten steht der Grund im Klartext: „Als Manager kannst du neue Mitarbeiter anlegen und Schichten verwalten. Gehaltsdaten, Stundenlohn, Zeitkorrekturen und das Löschen von Accounts sind nur für den Admin sichtbar bzw. möglich.“
Was auf der Karte fehlt
Der Manager sieht Name, Rolle, Vertragsart, E-Mail und Telefon — und unten „Stunden (Monat)“. Die Zeile „Lohn (Monat)“ und der Stundensatz mit dem Euro-Symbol erscheinen bei ihm nicht. Auch das Menü „Weitere Aktionen“ mit „DSGVO-Auskunft exportieren“ und „Mitarbeiter löschen“ und das Status-Menü zum Umschalten zwischen Aktiv, Pausiert und Ausgeschieden bleiben ihm verborgen.
Der Stift wird zum Notizzettel
Beim Inhaber öffnet das Stift-Symbol den Dialog „Mitarbeiter bearbeiten“ mit den Reitern „Stammdaten“, „Notizen“ und „Dokumente“. Beim Manager heißt derselbe Knopf „Notizen“ und öffnet genau einen Reiter: die internen Notizen. Die Personalakte fehlt dort nicht aus Versehen. Ein Manager hat auf die Dokumente eines Kollegen keinen Zugriff; ein leerer Reiter würde wie ein Fehler aussehen statt wie eine Grenze. Seine eigene Akte findet er unter „Mein Profil“.
Anlegen darf er — aber verkürzt
Der Knopf „Neuer Mitarbeiter“ steht auch dem Manager offen. In seinem Dialog fehlen „Stundenlohn (€)“, „Vertragstyp“, „Zielstunden pro Woche“, „Bundesland“, der Schalter „Schüler“ und „Stammfiliale“. Das hat eine Folge, die du kennen solltest: Legt ein Manager jemanden an, bekommt der Datensatz einen Standard-Stundenlohn. Der Inhaber muss ihn danach im Bearbeiten-Dialog auf den richtigen Wert setzen, sonst rechnet die Lohnübersicht mit einer Zahl, die niemand vereinbart hat.
Warum die Grenze in der Datenbank sitzt
Die versteckten Felder sind nicht nur ausgeblendet. Stundenlohn, Rolle, Status, Vertragstyp, Zielstunden, Bundesland, Schüler-Kennzeichen, Geburtsdatum und Fähigkeiten sind in der Datenbank geschützt: Ein Speichern, das nicht von einem Admin kommt, wird abgewiesen — auch dann, wenn jemand die Oberfläche umgeht.
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