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Urlaubstage und Resturlaub im Blick behalten

Wie Gastronario Urlaubstage zählt, wo Anspruch und Rest stehen und was die Zählung bewusst nicht kann — etwa den Übertrag ins nächste Jahr.

Anspruch und Rest

Der Jahresanspruch steht am Mitarbeiter im Team-Profil als „Urlaubstage pro Jahr“. Er wird dort eingetragen, nicht berechnet — die App kennt weder deinen Arbeitsvertrag noch einen Tarifvertrag. Jeder Mitarbeiter sieht in seinem eigenen Profil die Kachel „Urlaub Rest“ in der Form „18/28“: links die verbleibenden Tage, rechts der Jahresanspruch. Der Rest ist schlicht Anspruch minus genommene Tage im laufenden Kalenderjahr.

Was als genommener Tag zählt

Gezählt werden nur genehmigte Urlaubsanträge. Ein Antrag, der noch offen ist, verringert den Rest nicht — erst die Genehmigung durch den Admin zieht die Tage ab. Ein abgelehnter Antrag zählt nie. Gezählt werden die Wochentage Montag bis Freitag im beantragten Zeitraum; Samstage und Sonntage bleiben außen vor. Krankheit, Sonderurlaub und Freizeitausgleich sind eigene Abwesenheitsarten und berühren den Urlaubsrest nicht.

Urlaub über den Jahreswechsel

Ein Antrag vom 28. Dezember bis zum 4. Januar wird geteilt: die Dezembertage zählen ins alte Jahr, die Januartage ins neue. Jedes Kalenderjahr bekommt genau seine eigenen Werktage. Einen automatischen Übertrag von Resturlaub ins Folgejahr gibt es nicht. Am 1. Januar steht der Rest wieder auf dem vollen Jahresanspruch. Wer Resturlaub überträgt, muss den Anspruch im Team-Profil selbst um die übertragenen Tage erhöhen — und daran denken, ihn im Jahr darauf zurückzusetzen.

Wo der Inhaber die Urlaubstage sieht

Im Reiter „Monatsabschluss“ der Seite „Löhne“ steht neben den zusätzlichen Entgelten die Spalte „Urlaubstage (Werktage Mo–Fr)“ — die Urlaubstage dieses Mitarbeiters in genau diesem Monat. Sie erscheint nur für Teilzeit und Vollzeit. Bei Minijob und kurzfristiger Beschäftigung ist der Urlaub in der App reine Planung und für das Lohnbudget ohne Wirkung, deshalb steht dort ein Strich. Im Monatsreport-PDF stehen zusätzlich die Zeiträume, also „12.–16.08.“ statt nur „5“.

Zwei Dinge, auf die du selbst achten musst

Erstens: Der Rest kann negativ werden. Genehmigst du mehr Tage als der Anspruch hergibt, zeigt die Kachel eine negative Zahl — die App hindert dich nicht daran, sie zeigt es nur an. Zweitens: Feiertage werden nicht automatisch aus einem Urlaubszeitraum herausgerechnet. Liegt ein Feiertag mitten im Urlaub, zählt er in dieser Zählung als Werktag. Kürze den Antrag entsprechend oder korrigiere den Anspruch, wenn es dir auf den einzelnen Tag ankommt.

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