Ein Hotel eröffnen: Schritt für Schritt
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Kurzantwort
Ein kleines Hotel garni mit zwölf Zimmern in einer gepachteten Immobilie kostet in unserer Beispielrechnung rund 160.000 bis 430.000 € bis zur Eröffnung (Annahme, siehe Tabelle). Übernimmst du ein laufendes Haus, das als Beherbergungsstätte genehmigt ist, sind 1 bis 3 Wochen bis zum Soft Opening machbar; ein Restaurant oder eine Bar für Gäste von außen mit Alkohol hängt an der Erlaubnis oder Anzeige deines Landes (Berlin: drei bis fünf Wochen Bearbeitung; Baden-Württemberg: in der Regel sechs Wochen, bei Übernahme kann die Gemeinde darauf verzichten). Mit Umbau, Neubau oder Nutzungsänderung rechne mit Monaten (Annahme: 9 bis 18). Drei Pflichten treffen nur Beherbergungsbetriebe: die baurechtliche Einstufung als Beherbergungsstätte mit ihren Brandschutzauflagen, die Anzeige beim Finanzamt oder bei der Gemeinde für Übernachtungssteuer oder Kurtaxe und die monatliche Beherbergungsstatistik ab zehn Betten. Den Meldeschein brauchen seit dem 1. Januar 2025 nur noch Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
Wie viel kostet es, ein kleines Hotel zu eröffnen?
In der Beispielrechnung unten liegt ein Hotel garni mit zwölf Zimmern in einer gepachteten, bereits als Beherbergungsstätte genutzten Immobilie bei rund 160.000 bis 430.000 € bis zum ersten Gast. Die große Spanne kommt aus zwei Posten: Renovierung samt Brandschutz und Zimmerausstattung. Für Kosten gibt es keine amtliche Statistik, deshalb ist jede Zeile als Annahme gekennzeichnet.
Beispielrechnung. Annahmen: zwölf Zimmer, Hotel garni (Frühstück, keine Abendküche), Pacht statt Kauf, Mittelstadt, keine Nutzungsänderung nötig.
| Posten | Spanne | Quelle oder Annahme |
|---|---|---|
| Pachtkaution und erste drei Monate Pacht | 15.000 bis 40.000 € | Annahme: 4.000 bis 8.000 € Monatspacht, Kaution drei Monatspachten |
| Renovierung und Brandschutz-Nachrüstung (Rettungswegpläne, Alarmierung, Sicherheitsbeleuchtung) | 20.000 bis 80.000 € | Annahme; welche Anlagen Pflicht sind, legt die Beherbergungsstättenverordnung deines Landes fest |
| Zimmerausstattung (Bett, Matratze, Schrank, Bad-Textilien, TV) | 36.000 bis 120.000 € | Annahme: 3.000 bis 10.000 € je Zimmer |
| Rezeption, Schließsystem, Hotelsoftware (PMS) mit Channel-Anbindung | 8.000 bis 25.000 € | Annahme |
| Frühstücksraum und Frühstücksküche | 15.000 bis 40.000 € | Annahme |
| Wäsche-Erstausstattung (drei Garnituren je Bett) | 4.000 bis 10.000 € | Annahme |
| Kasse mit TSE | 500 bis 2.000 € | Annahme; Pflicht nach Kassensicherungsverordnung |
| Website, Fotos, Eintrag in Buchungsportale | 3.000 bis 10.000 € | Annahme |
| Gebühren: Gewerbeanmeldung, IfSG-Belehrung, ggf. Gaststättenerlaubnis | je nach Kommune und Land | Gebührensatzungen der Kommunen, keine bundesweite Zahl |
| Liquiditätsreserve für die ersten sechs Monate | 60.000 bis 100.000 € | Annahme: Pacht, Personal und Energie bei Anlaufauslastung unter 50 % |
| Summe | rund 160.000 bis 430.000 € | Beispielrechnung |
Zwei laufende Posten, die Gründer oft vergessen: Der Rundfunkbeitrag fällt je Zimmer an. Das erste Zimmer je Betriebsstätte ist beitragsfrei, für jedes weitere zahlst du ein Drittel des Beitrags, also 6,12 € im Monat (bei zwölf Zimmern 67,32 € plus der Beitrag für die Betriebsstätte selbst). Und die Übernachtungssteuer oder Kurtaxe deiner Stadt gibst du zwar an den Gast weiter, musst sie aber vorfinanzieren und anmelden (siehe unten).
Wie du die Summe finanzierst, steht unter Gastronomie-Finanzierung; was das Finanzamt beim Start wissen will, unter Steuern bei der Gründung.
Wie sieht der Zeitplan bis zur Eröffnung eines Hotels aus?
Übernimmst du ein laufendes Haus, das als Beherbergungsstätte genehmigt ist, kannst du in 1 bis 3 Wochen mit einem Soft Opening starten; den Termin setzen dann nur noch ein Restaurant oder eine Bar für Gäste von außen mit Alkohol. Mit Umbau, Neubau oder Nutzungsänderung dauert es Monate (Annahme: 9 bis 18), weil Baurecht und Brandschutz den längsten Vorlauf haben.
Weg 1: Übernahme eines genehmigten Hauses mit Soft Opening
Die ehrlichen Engpässe sind zwei. Erstens das Baurecht: Nur wenn das Haus schon als Beherbergungsstätte genehmigt ist und ein Brandschutzkonzept hat, geht es schnell; das prüfst du in der Bauakte, bevor du unterschreibst. Zweitens der Alkohol an Gäste von außen: Getränke und Speisen an Hausgäste sind erlaubnisfrei (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 GastG), ein Restaurant oder eine Bar für Gäste von außen mit Alkohol braucht in den Ländern mit Bundes-GastG die Erlaubnis mit IHK-Unterrichtungsnachweis (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 GastG); Berlin nennt drei bis fünf Wochen Bearbeitung. In Baden-Württemberg wird jede Gaststätte, auch ohne Alkohol, über die Gewerbeanzeige angezeigt, in der Regel sechs Wochen vor Betriebsbeginn, mit dem Unterrichtungsnachweis der IHK; bei einer Betriebsübernahme kann die Gemeinde von der Frist absehen, frag das am ersten Tag (Factsheet des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg). Ob dein Frühstück nur für Hausgäste dort anzuzeigen ist, fragst du die Gemeinde. Alle Länder unter Gaststättenerlaubnis. Dazu kommt der Termin für die Erstbelehrung beim Gesundheitsamt für alle, die Frühstück anfassen (die Bescheinigung darf beim Start höchstens drei Monate alt sein, § 43 IfSG). Die übrigen Behördenschritte dauern Tage; die Gewerbeanmeldung ist erst mit dem Betriebsbeginn fällig (§ 14 GewO).
| Wann | Schritt |
|---|---|
| Tag 1 bis 2 | Übernahme- oder Pachtvertrag unterschreiben (die Finanzierung steht vorher); Bauakte, Brandschutzkonzept und Rettungswegpläne vom Vorbetreiber übernehmen; Termine buchen: Belehrung beim Gesundheitsamt, IHK-Unterrichtung, wo Restaurant oder Bar sie verlangen; Gewerbeamt nach der Anzeigefrist fragen; bestellen, was fehlt: Kasse mit TSE, Hotelsoftware oder Übernahme der vorhandenen, Wäsche, Frühstückswaren; Betriebsnummer beantragen (Arbeitgeber werden) |
| Woche 1 | Gewerbe anmelden, steuerliche Erfassung vorbereiten (Steuern bei der Gründung); mit Restaurant oder Bar für Gäste von außen: Erlaubnis beantragen oder anzeigen; Lebensmittelbetrieb registrieren für das Frühstück; Übernachtungssteuer oder Kurtaxe anmelden (Hamburg: vor Beginn; Berlin: binnen einer Woche nach Beginn); Statistisches Landesamt über den Betriebsstart informieren (ab zehn Betten); Rundfunkbeitrag für die Zimmer melden; Zimmer- und Frühstückspreise ins Preisverzeichnis, Allergenkennzeichnung für das Frühstück; Arbeitsverträge mit dem Team |
| Woche 2 | Belehrungen erledigt; Brandschutzunterweisung des Teams, Rettungswegpläne an jeder Zimmertür prüfen; Routinen für Rezeptionsübergabe und Frühstücksraum festlegen (Routinen); GEMA für Lobby und Frühstücksraum, bevor Musik läuft; Probelauf mit Testgästen; Sofortmeldung für jeden Mitarbeiter spätestens bei Arbeitsaufnahme; Soft Opening |
| Woche 3 und danach | Restaurant oder Bar für Gäste von außen öffnen, sobald Erlaubnis oder Anzeigefrist durch sind; Berufsgenossenschaft binnen einer Woche nach Beginn; Kasse binnen eines Monats dem Finanzamt melden; Fragebogen zur steuerlichen Erfassung binnen eines Monats; erste Monatsmeldung der Beherbergungsstatistik; Terrasse: Außengastronomie; Zimmerzahl und Frühstückskarte erweitern |
Soft Opening heißt beim Hotel: nur einen Teil der Zimmer freigeben, kleines Frühstück, keine Werbung, Restaurant und Bar für Gäste von außen erst später. So kommt vom ersten Tag an Geld herein, und du festigst in den ersten Wochen die Abläufe: Übergabe an der Rezeption, Zimmerreinigung, Frühstücksraum öffnen und schließen. Erst dann erweiterst du Zimmerzahl und Angebot. In Gastronario legst du die Routinen für Rezeptionsübergabe und Frühstücksraum an und passt sie in diesen Wochen so oft an, wie das Haus es verlangt; die Stempeluhr am Tablet zeichnet die Arbeitszeit ab der ersten Schicht auf (Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz).
Weg 2: Neubau, Umbau oder Nutzungsänderung
Ist die Immobilie nicht als Beherbergungsstätte genehmigt oder baust du um, rechne mit Monaten (Annahme: 9 bis 18, bei Neubau mehr). Die Zeit geht in drei Posten: das Bauamt (Nutzungsänderung, Brandschutzkonzept mit der Bauaufsicht, Dauer je Behörde), die Lieferzeiten für Schließsystem, Möbel und Küche und die Handwerker für Brandschutz, Elektrik und Sanitär. Erst das Bauamt, dann der Vertrag. Die Behördenschritte aus der Tabelle oben legst du in die letzten Wochen vor der Eröffnung, in derselben Reihenfolge; nur Gaststättenerlaubnis oder -anzeige erledigst du so früh, wie die Frist deines Landes es verlangt.
Die vollständige Liste der Schritte, die jeder Gastro-Betrieb braucht, steht in der Gründer-Checkliste.
Welche Genehmigungen braucht ein Hotel, die ein Restaurant nicht braucht?
Fünf Dinge treffen nur Beherbergungsbetriebe: die Einstufung als Sonderbau mit eigener Beherbergungsstättenverordnung, die Beherbergungsstatistik, die Anzeige für Übernachtungssteuer oder Kurtaxe, der Rundfunkbeitrag je Zimmer und das Zimmerpreisverzeichnis. Die Gaststättenerlaubnis brauchst du dagegen oft nicht; die IHK-Gaststättenunterrichtung nur dort, wo Erlaubnis oder Anzeige sie verlangen. Gewerbeanmeldung, IfSG-Belehrung, Lebensmittelregistrierung und TSE sind für alle gleich und stehen auf den verlinkten Themenseiten.
| Pflicht | Grundlage | Zuständig | Was gilt |
|---|---|---|---|
| Sonderbau und Brandschutz | Landesbauordnung und Beherbergungsstättenverordnung des Landes | Bauaufsicht | Die Muster-Verordnung der Bauministerkonferenz greift ab mehr als 12 Gastbetten, Bayern erst ab mehr als 30 (Art. 2 Abs. 4 Nr. 9 BayBO, § 1 BStättV). Dein Bundesland entscheidet. |
| Gaststättenerlaubnis | § 2 Abs. 2 Nr. 4 GastG und Landesgaststättenrecht | Ordnungsamt | Getränke und Speisen an Hausgäste sind erlaubnisfrei. Eine Bar oder ein Restaurant für Gäste von außen mit Alkohol braucht die Erlaubnis; ob dein Land noch das Bundes-GastG oder ein eigenes Gesetz anwendet, steht dort. Baden-Württemberg: Anzeige über die Gewerbeanzeige für jede Gaststätte, auch ohne Alkohol, in der Regel sechs Wochen vorher, bei Betriebsübernahme kann die Gemeinde von der Frist absehen. |
| IHK-Gaststättenunterrichtung | § 4 Abs. 1 Nr. 4 GastG; Baden-Württemberg: LGastG, Factsheet des Wirtschaftsministeriums | IHK | Länder mit Bundes-GastG: Voraussetzung der Erlaubnis, also nur für Restaurant oder Bar mit Alkohol für Gäste von außen. Baden-Württemberg: Nachweis zu jeder Gaststättenanzeige, auch ohne Alkohol, Kurs höchstens sechs Stunden; befreit, wer eine Ausbildung hat, die die Grundzüge des Lebensmittelrechts vermittelt (Liste in der VwV Gaststättenunterrichtung); ohne Nachweis kann die Behörde den Betrieb untersagen (§ 2 Abs. 4 LGastG), und es ist eine Ordnungswidrigkeit (§ 11 Abs. 1 LGastG). Übrige Länder: steht nicht in der Unterlagenliste, siehe Gaststättenerlaubnis. |
| Beherbergungsstatistik | §§ 3, 4 und 6 BeherbStatG | Statistisches Landesamt | Sobald dein Haus mindestens zehn Gäste gleichzeitig beherbergen kann, meldest du monatlich Ankünfte, Übernachtungen, Herkunftsländer der Auslandsgäste und angebotene Betten, einmal im Jahr die Zimmer. Auskunftspflichtig ist der Inhaber oder Leiter. |
| Übernachtungssteuer oder Kurtaxe | Landesgesetz oder Gemeindesatzung | Finanzamt oder Gemeinde | Berlin: Betriebsbeginn innerhalb einer Woche anzeigen (§ 8 ÜnStG). Hamburg: vor Beginn anzeigen. Kurorte: Gästemeldung nach Satzung. Details unten. |
| Rundfunkbeitrag je Zimmer | § 5 Abs. 2 RBStV | Beitragsservice | Erstes Zimmer je Betriebsstätte frei, jedes weitere 6,12 € im Monat. |
| Zimmerpreisverzeichnis | § 13 PAngV | Du selbst | Am Eingang oder an der Anmeldestelle hängt ein Verzeichnis der Preise der im Wesentlichen angebotenen Zimmer, Frühstückspreis entsprechend, inklusive Bedienungsgeld und aller Zuschläge. |
| Meldeschein | §§ 29, 30 BMG | Du selbst | Nur noch für Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit (siehe Abschnitt Besonderheiten). |
Gemeinsame Schritte für alle Betriebsarten: Gewerbeanmeldung, IfSG-Belehrung, Lebensmittelbetrieb registrieren, Kassensicherungsverordnung, Außengastronomie für eine Terrasse.
Welche Ausstattung braucht ein kleines Hotel und was kostet sie?
Neben Betten und Bädern braucht ein Hotel vier Dinge, die ein Café nicht hat: ein Buchungs- und Zimmersystem, ein Schließsystem, die Brandschutzausstattung nach Landesverordnung und eine Frühstückslogistik. Alle Preisangaben sind Annahmen für ein Haus mit zwölf Zimmern.
| Ausstattung | Spanne | Quelle oder Annahme |
|---|---|---|
| Hotelsoftware (PMS) mit Channel-Manager für Buchungsportale | 50 bis 300 € im Monat | Annahme |
| Elektronisches Schließsystem (Karte oder Code) je Tür | 300 bis 800 € je Tür | Annahme |
| Alarmierungseinrichtung für Gäste und Personal | je nach Haus | Pflicht in jeder Beherbergungsstätte nach § 9 BStättV (Bayern); ab mehr als 60 Gastbetten dort zusätzlich Brandmeldeanlage mit Rauchmeldern und Handfeuermeldern. Dein Land kann abweichen. |
| Rettungswegplan an jeder Zimmertür, in den Sprachen deiner Gäste | 20 bis 60 € je Zimmer | Annahme; Pflicht nach § 11 BStättV (Bayern), ähnlich in anderen Ländern |
| Betten, Matratzen, Schränke, Bad-Textilien, TV | 3.000 bis 10.000 € je Zimmer | Annahme |
| Frühstücksbuffet (Kühlvitrine, Warmhaltung, Kaffeemaschine, Geschirr) | 8.000 bis 25.000 € | Annahme |
| Wäsche: drei Garnituren je Bett plus Handtücher | 300 bis 800 € je Zimmer | Annahme |
| Kasse mit TSE an der Rezeption | 500 bis 2.000 € | Annahme |
| Tablet als Stempeluhr-Terminal für Rezeption und Housekeeping | 200 bis 500 € | Annahme |
Spare nicht an der Hotelsoftware: Sie liefert dir die Belegung für morgen, und daraus ergibt sich, wie viele Frühstücksgäste du einkaufst und wie viele Zimmer das Housekeeping schafft. Die Zahl der Zimmer, die eine Reinigungskraft je Stunde schafft, ist dein wichtigster Planungswert; miss ihn in den ersten Wochen mit der Zeiterfassung, statt ihn zu schätzen.
Was muss ich vor der ersten Aushilfe im Hotel erledigen?
Bevor der erste Nachtportier oder die erste Reinigungskraft anfängt, brauchst du eine Betriebsnummer, meldest die Person spätestens am ersten Arbeitstag per Sofortmeldung und zeichnest ab der ersten Stunde die Arbeitszeit auf. Das Beherbergungsgewerbe steht ausdrücklich in der Liste der Branchen mit Sofortmeldepflicht und mit Mindestlohn-Aufzeichnungspflicht.
| Pflicht | Grundlage | Wann | Was genau |
|---|---|---|---|
| Betriebsnummer | Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit | Vor der ersten Einstellung | Online beantragen; ohne sie keine Meldung an die Sozialversicherung |
| Sofortmeldung | § 28a Abs. 4 SGB IV | Spätestens bei Aufnahme der Beschäftigung | Name, Versicherungsnummer (sonst Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift), deine Betriebsnummer und der Tag des Beschäftigungsbeginns an die Datenstelle der Rentenversicherung; gilt im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe für jeden, auch Minijobber |
| Minijob | § 8 SGB IV | Monatlich prüfen | Grenze 2026: 603 € im Monat, also 7.236 € im Jahr; mehrere Minijobs werden zusammengerechnet (§ 8 Abs. 2 SGB IV); Details unter Minijob-Grenze |
| Mindestlohn | § 1 MiLoG | Ab der ersten Stunde | 2026: 13,90 € je Stunde |
| Arbeitszeit aufzeichnen | § 17 MiLoG mit § 2a SchwarzArbG | Spätestens am siebten Kalendertag nach dem Arbeitstag | Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit, mindestens zwei Jahre aufbewahren; gilt im Beherbergungsgewerbe für alle Mitarbeiter, nicht nur Minijobber (Ausnahme nach der MiLoDokV erst ab 4.461 € brutto im Monat) |
| Ausweis mitführen | § 2a SchwarzArbG | Immer | Deine Mitarbeiter müssen bei einer Zollkontrolle den Ausweis vorlegen können; du weist sie vor Arbeitsbeginn schriftlich darauf hin und bewahrst den Hinweis auf |
| IfSG-Belehrung | § 43 IfSG | Vor dem ersten Frühstücksdienst | Bescheinigung des Gesundheitsamts, nicht älter als drei Monate; danach belehrst du alle zwei Jahre selbst |
Drei Regeln des Arbeitszeitgesetzes treffen dich an der Rezeption besonders:
- Nachtarbeit ist Arbeit mit mehr als zwei Stunden zwischen 23 und 6 Uhr (§ 2 ArbZG). Ein Nachtportier darf regelmäßig acht Stunden arbeiten, bis zu zehn, wenn er im Monat im Schnitt bei acht bleibt, und bekommt ohne Tarifvertrag freie Tage oder einen Zuschlag (§ 6 ArbZG).
- Sonn- und Feiertagsarbeit ist in Einrichtungen zur Beherbergung erlaubt (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 ArbZG).
- Ruhezeit: Die elf Stunden zwischen zwei Schichten dürfen in Beherbergungsbetrieben auf zehn verkürzt werden, wenn du es binnen eines Monats durch eine Ruhezeit von zwölf Stunden ausgleichst (§ 5 Abs. 2 ArbZG). Mehr unter Ruhezeit in der Gastronomie.
Wie du den ersten Minijobber sauber einstellst, steht in der Checkliste Minijobber einstellen; was bei einer Zollkontrolle passiert, unter Schwarzarbeit in der Gastronomie. Die Aufzeichnungspflicht im Detail: Mindestlohn-Dokumentation. Alle Schritte vom Gewerbe zum Arbeitgeber: Arbeitgeber werden.
Was ist bei einem Hotel anders als bei anderen Gastro-Betrieben?
Vier Dinge: die Meldepflicht der Gäste, der Brandschutz als Sonderbau, die örtliche Übernachtungssteuer oder Kurtaxe und das Frühstück mit seinen eigenen Steuer- und Hygieneregeln.
Meldepflicht der Gäste: Was gilt seit 2025?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit keinen Meldeschein mehr ausfüllen; für Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit bleibt die Pflicht nach §§ 29 und 30 BMG bestehen. Du musst Meldescheine also weiter vorhalten, aber nur noch für ausländische Gäste.
| Frage | Regel | Grundlage |
|---|---|---|
| Wer unterschreibt? | Ausländische Gäste am Tag der Ankunft handschriftlich; mitreisende ausländische Ehegatten, Lebenspartner und minderjährige Kinder nur der Zahl nach; bei Reisegesellschaften über zehn Personen nur der Reiseleiter, der Zahl und Staatsangehörigkeiten der ausländischen Mitreisenden angibt | § 29 Abs. 2 BMG |
| Welcher Ausweis? | Ausländische Gäste legen einen anerkannten und gültigen Pass oder Passersatz vor; du vergleichst die Angaben und vermerkst Abweichungen oder ein fehlendes Dokument auf dem Schein | § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 BMG |
| Welche Daten? | Ankunft, voraussichtliche Abreise, Familienname, Vornamen, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeiten, Anschrift, Zahl und Staatsangehörigkeit ausländischer Mitreisender, Seriennummer des Passes oder Passersatzpapiers | § 30 Abs. 2 BMG |
| Digital möglich? | Ja, wenn der Gast zustimmt und die Daten am Ankunftstag bestätigt: durch eine kartengebundene Zahlung mit starker Kundenauthentifizierung, durch den elektronischen Identitätsnachweis seiner eID-Karte oder seines Aufenthaltstitels oder durch deren Auslesen vor Ort; andere Verfahren nur mit einer auf fünf Jahre befristeten Zulassung des BSI zur Erprobung | § 29 Abs. 5 BMG |
| Wie lange aufbewahren? | Ein Jahr ab Abreise, danach innerhalb von drei Monaten vernichten; bei digitaler Erfassung dieselben Fristen; Behörden dürfen Einsicht verlangen | § 30 Abs. 4 BMG |
| Daten deutscher Gäste? | Nur, was du für den Beherbergungsvertrag und die Abrechnung von Kurtaxe oder Übernachtungssteuer brauchst, etwa die Rechnungsadresse | IHA-FAQ zum Hotelmelderecht |
Der Hotelverband empfiehlt, die Staatsangehörigkeit als Pflichtfeld in die Online-Buchung zu nehmen, damit die Rezeption beim Check-in weiß, wer unterschreiben muss. Liegt dein Haus in einem Kurort, bleibt die Gästemeldung an die Gemeinde für die Kurtaxe unabhängig vom Bundesmeldegesetz bestehen.
Brandschutz: Ab wann ist ein Hotel ein Sonderbau?
Das hängt vom Bundesland ab: Die Muster-Beherbergungsstättenverordnung der Bauministerkonferenz gilt ab mehr als 12 Gastbetten, Bayern stuft Beherbergungsstätten erst ab mehr als 30 Betten als Sonderbau ein. Frag die Bauaufsicht deiner Gemeinde, bevor du einen Pachtvertrag unterschreibst.
| Land | Schwelle | Grundlage |
|---|---|---|
| Muster der Bauministerkonferenz | mehr als 12 Gastbetten | § 1 MBeVO (Fassung 2000, geändert 2014) |
| Bayern | mehr als 30 Gastbetten | Art. 2 Abs. 4 Nr. 9 BayBO, § 1 BStättV |
| Dein Bundesland | prüfen | Landesbauordnung und Beherbergungsstättenverordnung des Landes |
Was die Verordnungen typischerweise verlangen: zwei voneinander unabhängige Rettungswege je Beherbergungsraum (§ 3 MBeVO) und, am Beispiel Bayern, eine Alarmierungseinrichtung für Gäste und Personal in jedem Haus, ab mehr als 60 Gastbetten eine Brandmeldeanlage mit automatischen und nichtautomatischen Brandmeldern sowie eine Brandschutzordnung mit Feuerwehrplänen, an jeder Zimmertür ein Rettungswegplan in den Sprachen der Gäste, und eine Unterweisung des Personals zu Beginn und mindestens jährlich (§§ 9, 11 BStättV). Die jährliche Unterweisung ist ein Punkt, der in kleinen Häusern nach dem ersten Jahr still verschwindet; leg sie als wiederkehrende Routine an.
Übernachtungssteuer und Kurtaxe: Was erhebt meine Stadt?
Ob und was du abführst, entscheidet deine Stadt oder dein Land: Berlin und Hamburg erheben eine prozentuale oder gestaffelte Übernachtungssteuer, Bayern verbietet seinen Gemeinden eine Übernachtungssteuer und erlaubt stattdessen den Kurbeitrag in anerkannten Kur- und Erholungsorten. Seit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 22. März 2022 (1 BvR 2868/15) dürfen auch Übernachtungen von Geschäftsreisenden besteuert werden; Berlin und Hamburg tun das.
| Ort | Abgabe | Höhe | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| Berlin | Übernachtungsteuer (ÜnStG) | 7,5 % des Entgelts für die Übernachtung ohne Umsatzsteuer (§§ 4, 5 ÜnStG, Satz seit 1. Januar 2025); das Gesetz kennt keine Ausnahme für Geschäftsreisen | Vierteljährlich elektronisch bis zum zehnten Tag nach Quartalsende an das zuständige Finanzamt, Zahlung zum selben Tag (§§ 6, 7 ÜnStG); Beginn und Ende des Betriebs binnen einer Woche anzeigen (§ 8); unangekündigte Nachschau möglich (§ 9) |
| Hamburg | Kultur- und Tourismustaxe (HmbKTTG) | Je Person und Nacht gestaffelt nach Nettoentgelt: 0,60 € bis 25 €, 1,20 € bis 50 €, 2,40 € bis 100 €, je weitere angefangene 50 € plus 1,20 € (Buchungen ab 2025); bis 10 € frei; Geschäftsreisen seit 2023 steuerpflichtig | Vierteljährlich bis 15. April, 15. Juli, 15. Oktober und 15. Januar an das Finanzamt für Verkehrsteuern und Grundbesitz; Beginn vorher anzeigen; Namen und Aufenthaltsdauer aller Gäste vier Jahre aufbewahren |
| Bayern | Keine Übernachtungsteuer (Art. 3 Abs. 3 KAG); Kurbeitrag nur in anerkannten Heilbädern, Kur- und Erholungsorten (Art. 7 KAG) | Nach Gemeindesatzung | Die Satzung kann dich verpflichten, Gäste zu melden, den Beitrag einzuziehen und abzuführen; du haftest dann als Gesamtschuldner |
| Kur- und Erholungsorte anderer Länder | Kurtaxe, Kurbeitrag oder Gästebeitrag nach dem Kommunalabgabengesetz des Landes | Nach Gemeindesatzung | Gemeinde oder Kurverwaltung; die Gästemeldung bleibt trotz der BMG-Reform Pflicht |
Die Steuer darfst du dem Gast in Rechnung stellen, musst es aber nicht. Gibst du sie weiter, gehört sie in Hamburg zur Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer. Für den Einzelfall, etwa Pauschalreisen oder Langzeitgäste, frag deine Steuerkanzlei.
Frühstück: Welche Regeln gelten für den Frühstücksservice?
Das Frühstück ist steuerlich und hygienisch ein eigener Betrieb im Betrieb: Es fällt nicht unter die 7 % der Übernachtung, braucht die Registrierung als Lebensmittelbetrieb, die IfSG-Belehrung des Personals und die Allergenkennzeichnung am Buffet.
| Thema | Regel | Grundlage |
|---|---|---|
| Umsatzsteuer Übernachtung | 7 % für die kurzfristige Vermietung von Schlafräumen | § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 1 UStG |
| Umsatzsteuer Frühstück | Nicht in den 7 % der Übernachtung enthalten, auch wenn im Zimmerpreis abgegolten (Aufteilungsgebot). Speisen seit 2026 dauerhaft 7 %, Getränke 19 % | § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 2 und Nr. 15, § 12 Abs. 1 UStG |
| Rechnung | Logis, Frühstücksspeisen und Getränke getrennt ausweisen | § 12 UStG |
| Hygiene | Registrierung als Lebensmittelbetrieb vor dem ersten Frühstück | Lebensmittelbetrieb registrieren |
| Personal | IfSG-Bescheinigung für alle, die Lebensmittel anfassen; Folgebelehrung alle zwei Jahre | § 43 IfSG, IfSG-Belehrung |
| Allergene | Kennzeichnung am Buffet oder auf Nachfrage dokumentiert | Allergenkennzeichnung |
| Preis | Frühstückspreis im Verzeichnis am Eingang oder an der Anmeldestelle | § 13 PAngV, Preisangaben |
Wie der Steuersatz im konkreten Paket (Halbpension, Tagung, Pauschale) aufzuteilen ist, ist Steuerberatung; kläre es mit deiner Kanzlei, bevor du die erste Rechnung schreibst.
Für den laufenden Betrieb, vom Dienstplan für die 24-Stunden-Rezeption bis zur Übernachtungssteuer-Anmeldung im Quartal, lies weiter unter Hotel führen. Was Gastronario im Hotel konkret übernimmt, steht unter Zeiterfassung für Hotels.
Häufige Fragen
- Brauche ich für ein Hotel eine Gaststättenerlaubnis?
- Nicht für Getränke und Speisen an deine Hausgäste; das ist nach § 2 Abs. 2 Nr. 4 GastG erlaubnisfrei. Sobald du Alkohol an Gäste ausschenkst, die nicht bei dir übernachten, etwa in einer Hotelbar oder einem Restaurant mit Straßeneingang, brauchst du die Erlaubnis. Welche Regeln in deinem Bundesland gelten, steht auf unserer Themenseite zur Gaststättenerlaubnis, denn einige Länder haben eigene Gaststättengesetze.
- Müssen Hotelgäste 2025 noch einen Meldeschein ausfüllen?
- Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit seit dem 1. Januar 2025 nicht mehr. Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit müssen am Ankunftstag weiterhin einen Meldeschein handschriftlich unterschreiben und einen gültigen Pass oder Passersatz vorlegen (§ 29 BMG). Du bewahrst den Schein ein Jahr ab Abreise auf und vernichtest ihn innerhalb der folgenden drei Monate (§ 30 Abs. 4 BMG). Eine elektronische Erfassung ist erlaubt, wenn der Gast zustimmt und die Daten am Ankunftstag bestätigt, etwa durch eine Kartenzahlung mit starker Kundenauthentifizierung oder den elektronischen Identitätsnachweis seiner eID-Karte oder seines Aufenthaltstitels (§ 29 Abs. 5 BMG).
- Ab wie vielen Betten ist ein Hotel ein Sonderbau?
- Das legt dein Bundesland fest. Die Muster-Beherbergungsstättenverordnung der Bauministerkonferenz gilt ab mehr als 12 Gastbetten, Bayern stuft Beherbergungsstätten erst ab mehr als 30 Betten als Sonderbau ein. Als Sonderbau gelten zusätzliche Anforderungen an Rettungswege, Alarmierung und Rettungswegpläne. Frag die Bauaufsicht deiner Gemeinde, bevor du einen Pachtvertrag unterschreibst.
- Muss ich als kleines Hotel Übernachtungssteuer zahlen?
- Das hängt von deiner Stadt ab. Berlin erhebt 7,5 Prozent des Nettoentgelts, Hamburg eine Staffel ab 0,60 Euro je Person und Nacht, beide auch für Geschäftsreisende. Bayern verbietet seinen Gemeinden eine Übernachtungssteuer, erlaubt aber den Kurbeitrag in Kur- und Erholungsorten. Du bist jeweils der Steuerschuldner, meldest die Steuer vierteljährlich an und kannst sie dem Gast weiterberechnen.
- Welcher Umsatzsteuersatz gilt für Übernachtung und Frühstück?
- Die Übernachtung selbst wird mit 7 Prozent besteuert (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG). Das Frühstück gehört nicht dazu, auch wenn es im Zimmerpreis steckt. Für Frühstücksspeisen gilt seit 2026 dauerhaft der ermäßigte Satz von 7 Prozent nach § 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG, für Getränke der Regelsatz von 19 Prozent. Auf der Rechnung weist du Logis, Speisen und Getränke getrennt aus; die Aufteilung bei Paketen klärst du mit deiner Steuerkanzlei.
- Was muss ich vor dem ersten Nachtportier erledigen?
- Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen, die Person spätestens am ersten Arbeitstag per Sofortmeldung an die Rentenversicherung melden (§ 28a Abs. 4 SGB IV gilt ausdrücklich für das Beherbergungsgewerbe) und ab der ersten Stunde Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit aufzeichnen (§ 17 MiLoG). Für die Nachtschicht gelten dazu § 6 ArbZG: regelmäßig acht, höchstens zehn Stunden, und ein Ausgleich durch freie Tage oder Zuschlag.
- Wie viel kostet es, ein kleines Hotel zu eröffnen?
- In unserer Beispielrechnung für ein Hotel garni mit zwölf Zimmern in einer gepachteten Immobilie liegen die Startkosten bei rund 160.000 bis 430.000 Euro, inklusive einer Liquiditätsreserve für sechs Monate. Das sind Annahmen, keine Statistik; eine amtliche Erhebung zu Gründungskosten in der Hotellerie gibt es nicht. Die größten Unbekannten sind Brandschutz-Nachrüstung und Zimmerausstattung, deshalb lohnt sich ein Gespräch mit der Bauaufsicht vor dem Pachtvertrag.
- Muss ich Übernachtungszahlen an das Statistikamt melden?
- Ja, sobald dein Haus mindestens zehn Gäste gleichzeitig beherbergen kann (§ 3 BeherbStatG). Du meldest monatlich Ankünfte, Übernachtungen, Herkunftsländer der Auslandsgäste und die angebotenen Betten an das Statistische Landesamt, einmal im Jahr die Zahl der Zimmer (§ 4 BeherbStatG). Auskunftspflichtig ist der Inhaber oder Leiter des Betriebs (§ 6 BeherbStatG).
Quellen
- § 29 BMG – Besondere Meldepflicht in Beherbergungsstätten
- § 30 BMG – Besondere Meldescheine für Beherbergungsstätten
- Hotelverband Deutschland (IHA): FAQ zum Hotelmelderecht ab 1. Januar 2025
- Beherbergungsstatistikgesetz (BeherbStatG)
- § 2 GastG – Erlaubnis
- Art. 2 BayBO – Begriffe (Sonderbauten)
- § 1 BStättV (Bayern) – Anwendungsbereich
- § 9 BStättV (Bayern) – Alarmierungseinrichtungen, Brandmeldeanlagen
- § 11 BStättV (Bayern) – Rettungswege, Brandschutzordnung, verantwortliche Personen
- Muster-Beherbergungsstättenverordnung (MBeVO) der Bauministerkonferenz
- Übernachtungsteuergesetz Berlin (ÜnStG), Fassung ab 1. Januar 2026
- Finanzbehörde Hamburg: Merkblatt Kultur- und Tourismustaxe (Stand Juli 2025)
- Art. 3 BayKAG – Steuern (Verbot der Übernachtungsteuer)
- Art. 7 BayKAG – Kurbeitrag
- BVerfG, Beschluss vom 22. März 2022, 1 BvR 2868/15 u. a. (Übernachtungsteuer)
- § 12 UStG – Steuersätze
- § 13 PAngV – Gaststätten, Beherbergungsbetriebe
- Rundfunkbeitrag: Informationen für Unternehmen und Institutionen
- § 28a SGB IV – Meldepflicht (Sofortmeldung)
- § 17 MiLoG – Erstellen und Bereithalten von Dokumenten
- § 2a SchwarzArbG – Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweispapieren
- § 43 IfSG – Belehrung, Bescheinigung des Gesundheitsamtes
- § 2 ArbZG – Begriffsbestimmungen
- § 5 ArbZG – Ruhezeit
- § 6 ArbZG – Nacht- und Schichtarbeit
- § 10 ArbZG – Sonn- und Feiertagsbeschäftigung
- Bundesagentur für Arbeit: Betriebsnummern-Service
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Rico Klatte
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Texte entstehen mit KI-Hilfe, siehe KI-Hinweis.